Irresheim

Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahre 1381 in den Nörvenicher Gerichtsunterlagen.

Der Ortsname, der auf -heim endet, deutet auf die Wohnstätte eines Franken hin. Den Ort hat wahrscheinlich ein fränkischer Herrn mit dem Namen Erin gegründet. Aus diesem Namen hat sich dann über Erinsheim und Erresheim der heutige Ortsname Irresheim entwickelt. Im Volksmund wird das kleine Dorf heute noch Erressem genannt. Der Ortsname hat keineswegs etwas mit „irren“ Bewohnern zu tun.

Irresheim hat seit 1965 bis in 1990er-Jahre hinein regelmäßig an den Bundes- und Landeswettbewerben Unser Dorf soll schöner werden teilgenommen. 1967 wurde Irresheim Landessieger in Nordrhein-Westfalen und 3. Sieger auf Bundesebene. Der damalige Präsident der Deutschen Gartenbaugesellschaft Graf Lennart Bernadotte, Besitzer der Insel Mainau im Bodensee, pflanzte neben der Annakapelle einen Lindenbaum, der in der Zwischenzeit zu einem stattlichen Laubbaum herangewachsen ist.

Am 1. Januar 1969 wurde Irresheim nach Nörvenich eingemeindet.